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	<title>Kommentare zu: Oktober</title>
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	<description>Die Webseite von Danny Dziuk</description>
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		<title>Von: Hanni</title>
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		<dc:creator>Hanni</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 May 2014 09:44:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[...mir pocht es gerade erneut durch sämtliche Poren und vor allem durchs Herz, als ich hier noch mal diese treffenden Zeilen zu Lou Reed aus dem letzten Jahr lese, jetzt, wo ich mir vor kurzem den Konzertmitschnitt aus Montreux von Lou Reed zugelegt hab und nur da saß und es nicht fassen konnte, daß er einfach nicht mehr ist. Spüre wieder, wie mir die Regentropfen im Sommer 2012 in Bonn auf den Rheinwiesen entgegenlachten, weil auch sie wissen mußten, welch toller Abend bevorstand mit einem Lou Reed da auf der OpenAirBühne, und die sich auch wie ich etwas darüber wunderten, daß man am Eingang &quot;gewarnt&quot; wurde vor eingespielten Rückkopplungen zu Beginn des Konzerts. Mir ging einfach nur das Herz auf, als der alte Mann in seeliger Ruhe zunmächst an seiner Akustikgitarre in diesen krassen musikalischen Wahnsinn hinein zupfte, um dann wie gewohnt elektische Saiten anzuschlagen, wie man sie so von niemand sonst hört und auch nie mehr hören bekommen wird von irgendjemand auf dieser reichhaltigen Welt. Dazu ein Klang, der so perfekt gemischt war, der weder an bassiger Überlastung noch an schmerzvolle Ohren erinnerte, sondern einfach so war, wie es sein mußte... ach, man könnte einen ganzen Roman aufs Blatte bzw. in diese Tasten hauen zu ihm und seiner Kunst: all die Wahrheiten, die Kraft, die Kompromißlosigkeit aber auch Schweigenkönnen und das große Künstlerherz, das bis zuletzt leidenschaftlich schlug. Ein kleiner Zeitungsartikel zum Tode bedeckt nun meinen Türrahmen, sein NewYork-LP-Cover steht seit Monaten dominant neben dem Thorens und auch die CDs und Textbücher werden immer wieder ausgepackt und eingeatmet. Bei welchem Künstler würde man dies sonst noch tun? &quot;I met a new ME at 2 am, the other one was murdered.&quot; beginnt ein Song und man kann sich nicht satthören an solch einem Text wie all den anderen Texten, die so genialst teffend sind und einen einfach packen. Es lohnt sich für all die, die Lou Reed erst in den letzten Jahren odernur  mit VU-Zeiten kennen, in all die anderen (vielfältigen) Werke hineinzuhören. Mein geliebter Plattenladen hier vorort hatte sich im Herbst dazu mit all dem Material eingedeckt, was zu bekommen war, um es weiter leben zu lassen und weitergeben zu können. &quot;Coney Island Baby&quot; ist mir dabei nachträglich in einer Tiefe begenet, daß ich  mich einfach nur noch mal reich beschenkt fühlte, da der Song zuvor in einer LiveAufnahme auf MC in meinem Regal verschwunden war.
Liwebe Grüße aus Hamburg - Hanni]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;mir pocht es gerade erneut durch sämtliche Poren und vor allem durchs Herz, als ich hier noch mal diese treffenden Zeilen zu Lou Reed aus dem letzten Jahr lese, jetzt, wo ich mir vor kurzem den Konzertmitschnitt aus Montreux von Lou Reed zugelegt hab und nur da saß und es nicht fassen konnte, daß er einfach nicht mehr ist. Spüre wieder, wie mir die Regentropfen im Sommer 2012 in Bonn auf den Rheinwiesen entgegenlachten, weil auch sie wissen mußten, welch toller Abend bevorstand mit einem Lou Reed da auf der OpenAirBühne, und die sich auch wie ich etwas darüber wunderten, daß man am Eingang &#8220;gewarnt&#8221; wurde vor eingespielten Rückkopplungen zu Beginn des Konzerts. Mir ging einfach nur das Herz auf, als der alte Mann in seeliger Ruhe zunmächst an seiner Akustikgitarre in diesen krassen musikalischen Wahnsinn hinein zupfte, um dann wie gewohnt elektische Saiten anzuschlagen, wie man sie so von niemand sonst hört und auch nie mehr hören bekommen wird von irgendjemand auf dieser reichhaltigen Welt. Dazu ein Klang, der so perfekt gemischt war, der weder an bassiger Überlastung noch an schmerzvolle Ohren erinnerte, sondern einfach so war, wie es sein mußte&#8230; ach, man könnte einen ganzen Roman aufs Blatte bzw. in diese Tasten hauen zu ihm und seiner Kunst: all die Wahrheiten, die Kraft, die Kompromißlosigkeit aber auch Schweigenkönnen und das große Künstlerherz, das bis zuletzt leidenschaftlich schlug. Ein kleiner Zeitungsartikel zum Tode bedeckt nun meinen Türrahmen, sein NewYork-LP-Cover steht seit Monaten dominant neben dem Thorens und auch die CDs und Textbücher werden immer wieder ausgepackt und eingeatmet. Bei welchem Künstler würde man dies sonst noch tun? &#8220;I met a new ME at 2 am, the other one was murdered.&#8221; beginnt ein Song und man kann sich nicht satthören an solch einem Text wie all den anderen Texten, die so genialst teffend sind und einen einfach packen. Es lohnt sich für all die, die Lou Reed erst in den letzten Jahren odernur  mit VU-Zeiten kennen, in all die anderen (vielfältigen) Werke hineinzuhören. Mein geliebter Plattenladen hier vorort hatte sich im Herbst dazu mit all dem Material eingedeckt, was zu bekommen war, um es weiter leben zu lassen und weitergeben zu können. &#8220;Coney Island Baby&#8221; ist mir dabei nachträglich in einer Tiefe begenet, daß ich  mich einfach nur noch mal reich beschenkt fühlte, da der Song zuvor in einer LiveAufnahme auf MC in meinem Regal verschwunden war.<br />
Liwebe Grüße aus Hamburg &#8211; Hanni</p>
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