Ich schreibe deutschsprachige Songs, Chansons und manchmal auch Lieder, die ich meistens auch selber singe, spiele oder produziere, ob nun mit oder ohne Band (siehe Dziuks Küche).

Manchmal tu ich das aber auch für andere, die ich gut finde, wie zum Beispiel in letzter Zeit für Axel Prahl und Annett Louisan. Manchmal nimmt das ein bisschen überhand, aber vielleicht ist es manchmal ja auch genau gut so.

Davor spielte/schrieb ich lange Zeit mit/für Stoppok, produzierte Filmmusiken (etwa für den Kölner oder Münsteraner Tatort), oder absolvierte Auftritte (oder Alben) mit Wiglaf Droste, und trieb mich überhaupt oft auf Lesebühnen herum.

 

1 Kopie

Geboren 1956 in Walsum, aufgewachsen in dem Freejazz- & Beamtenstädtchen namens Moers am linken Niederrhein, leichte Ruhrgebietsaffinität, abgebrochenes Musikstudium in Köln, 3-jährige Kerouac-inspirierte Gelegenheitsjob-Odyssee durch diverse europäische Staaten, seit 1980 in Berlin.

Schlingernde Musikerkarriere zunächst als Dylan-orientierter Keyboarder (vor allem für Blues-Leute wie Guitar Crusher, Johnny & The Drivers, Katie Webster oder Chuck Berry, aber auch Klaus Lage), ab Anfang der 90er dann zunehmend auch als deutschsprachiger Songschreiber.

Vor allem zunächst für Stefan Stoppok, in dessen Band ich (Keyboards & Autor/Co-Autor, 9 Alben) von 1990 bis 2001 fester Bestandteil war. Hier & da weitere Zusammenarbeit.

Weitere Produktionen & Tourneen in dieser Zeit mit dem Posaunisten Albert Mangelsdorff (Keyboards, 2 Alben) und dem Satiriker Wiglaf Droste (sidekick, 4 Alben). Letzteres sporadisch nach wie vor.

Außerdem Arrangeur von Heiner Pudelkos (Interzone) letzten 5 Demos, die kaum jemand kennt, von denen ich jedoch als einer der Letzten die teilweise äußerst weitsichtigen Originale noch auf Cassette besitze (und das in ziemlich guter Qualität).

1996 Gründung der ersten & einzigen eigenen Band namens Dziuks Küche (7 Alben bisher & ein paar Preise). U.a. mit textlichen Beiträgen der Schriftsteller Ralf Rothmann und Franz Dobler, sowie musikalischen (Beiträgen) aus dem Kreis der 17 Hippies, sowie Susanne Betancor und Dota Kehr. Besteht weiterhin.

Seit ca. 1997 erste Soloauftritte bzw. in diesem Zusammenhang oft auch Gast diverser Lesebühnen, wie etwa „Reformbühne Heim & Welt“ – Berlin, “Brauseboys” . Berlin, “Fitz Oblong Theater“ – Hannover, Wolfgang Nitschkes „Ein Kessel Durchgeknalltes“ – Köln, Fritz Eckengas „Mitteilungen für interessierte Dorfbewohner“ – Dortmund, Sebastian Krämers „Förderverein Genie & Wahnsinn“ – Berlin, Hartmut el Kurdis „Lemmy & die Schmöker“ – Braunschweig, Gerhard Henschels & Rayk Wielands “Toter Salon“ – Hamburg. Selbstverständlich auch, äh… weiterhin.

Seit 2001 dazu etwa 25 Filmmusiken mit Lutz Kerschowski (Ex-Rio Reiser) für den Regisseur Manfred Stelzer (u.a. Kölner & Münsteraner Tatorte). Vorläufig auf Eis seit 2011.

2002: Transkription einiger Schiller-Texte in singbare Roadmovie-Songs für das Jenaer Sommerspektakel “Die Räuber” (Regie: Alexander von Pfeil)

2004 Album (aufgenommen in den Compass Point Studios in Nassau, Bahamas) & mehrmonatige US-Torneen mit der Band “Stockholm Syndrome” (als Keyboarder – um den Songwriter Jerry Joseph, mit Musikern von Sheryl Crow, George Clinton, Keb Mo´, Widespread Panic, u.a.). Beendet 2006 (wegen zu langer Gitarrensoli).

Seit 2006 sporadische Teilnahme an Christof Stählins “Sago”-Treffen (Mainzer Akademie für Poesie und Musik). Maßgeblicher neuer Einfluss dort: der bis dahin mir stilistisch eigentlich völlig entgegengesetzte Sebastian Krämer.

Seit 2010 Zusammenarbeit mit Annett Louisan – vor allem als Texter, teilweise auch als “Komponist”… 9 von 13 Texten (je 2 davon zusammen mit Annette Humpe sowie Martin Gallop) ihres Albums “In meiner Mitte”, veröffentlicht im März 2011, das von 0 auf 2 in die deutschen Charts einstieg & Mitte 2012 “Gold” erhielt . Zusammenarbeit setzt sich sporadisch fort auf ihrem kommenden Album.

Sowie mit Axel Prahl (vor allem als Produzent, Arrangeur, Musiker & Auskomponierer für das Babelsberger Filmorchester anlässlich Axel Prahls Sänger/Songschreiber-Debüts namens “Blick aufs Mehr”, veröffentlicht im November 2011, das wir fast im Alleingang aus dem Boden stampften). Mit Letzterem auch Live als Support & Leiter seines 10-köpfigen “Inselorchesters” unterwegs. Auch 2013 viele Konzerte bzw. Open end.

Sowie 3 Piano-Tracks für Lemmy Kilmisters (Motörhead!) vorläufig & endgültig (!) für 2013 zu erwartendes erstes Soloalbum. Fortsetzung: keine Ahnung.

Sowie selbstverständlich andauernde schwerkonzentrierte Arbeit an eigenem neuen Material. Damit das endlich mal wieder zum einem nächsten eigenen Album führt.

Danny_lang_rechts

Falls danach gefragt, würde ich mich als jemanden bezeichnen, für den Geld vor allem Zeit bedeutet (nicht umgekehrt), um in möglichst großer Freiheit das tun zu dürfen, was ich vermutlich am besten kann.