Neues

13.04.17

Zunächst kleine Nachlese zu unseren beiden Mini-Touren, hier die Junge Welt (überregional) zu Dziuk/Neukauf in Dortmund:

https://www.jungewelt.de/arti…/308709.dziuk-in-dortmund.html

sowie der Mannheimer Morgen (regional) zu unserem schönen Trio in Heidelberg:

http://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-kultur-ewiger-geheimtipp-_arid,1014662.html

sowie, und das ist der Hammer, fast ein Jahr nach VÖ in der Leipziger Volkszeitung eine weitere Hymne auf das Album:

danny_dziuk_lvz01032017 kritik

Und letzte kleine Sensation, die ich eben erst mitkriegte: das Album ist auch “CD des Jahres” 2016 der Liederbestenliste:

http://www.liederbestenliste.de/cd-des-jahres

06.02.17

Am 09.02. spiel ich mit Karl Neukauf und Achim Färber den ersten Trio-Gig dieses Jahres, und zwar im Hamburger Polittbüro, meinem Lieblingstheater. Das Programm heißt “All die Drachen am Himmel”. Kommt vorbei, wird schön.

http://www.polittbuero.de

13.10.16

So, und jetzt nochmal richtig: am Montag, dem 17.10 spielen wir zum zweiten und letzten Mal in diesem Jahr als Trio in Berlin: Danny Dziuk (voc, keys, git), Karl Neukauf (git, keys, voc), Achim Färber (drums) – und zwar um 20 Uhr in der Bar Jeder Vernunft. http://www.bar-jeder-vernunft.de/…/program…/danny-dzuik.html

2 Tage vorher (15.10.) dasselbe in Dresden: Club Passage. http://www.club-passage.de/Konzert/konzert.html

Und in Minsk/Weißrussland dann am 21.10. im Café Gosti und am 22.10. im TNT Rock Club… per Goethe Institut. – Falls also jemand zufällig in der Gegend dort ist (lalala…) bzw. wo auch immer: ich hoffe, wir sehen uns?

06.10.16

Ganz kurz (& sorry, ein bisschen spät): heute nacht von null bis ein Uhr hat Helmut Heimann mich netterweise zu seiner Radio-Eins-Sendung „EXPERIENCE“ nach Potsdam eingeladen, und zwar anlässlich unseres kommenden Berliner Konzertes in der BAR JEDER VERNUNFT am 17.10. – Und ein gaaanz kleines bisschen verspätet wird´s vermutlich auch nochmal um das Album gehen.

06.09.16

6 Monate nach Erscheinen des Albums eine weitere Rezension, quasi zu meinem Sechzigsten (eine Zahl, der ich äh… auch nach ein paar Tagen noch immer mit einem gewissen Unverständnis gegenüberstehe), und zwar gestern in der FAZ:

Frankfurter Allgemeine Zeitung – Besprechung von 05.09.2016

Er will des Himmels Anstrich so verschönen

Durch Kulissenzauber wird Liebesunglück Erzählstoff: Danny Dziuk, der am 31. August sechzig wurde, macht einen Bogen um die Schwarmintelligenz und folgt auf leisen Sohlen den Spuren Shakespeares.

Was kann man sich unter einem “Shakespeare-Himmel” vorstellen, der sich im Refrain eines Liedes von Danny Dziuk über dem Sänger wölbt? Caroline Spurgeons Standardwerk “Shakespeare’s Imagery, and What it Tells Us” aus dem Jahr 1935 bestimmt die von Himmelsbildern evozierte Stimmung negativ, durch den Gegensatz zur Hölle und deren sprichwörtlichen Lärm. Wer himmlische Stille verspürt, wird von Leere umfangen, einem Raum der Phantasie, in dem das Höllengesetz der ewigen Bestrafung vergangener Handlungen nicht gilt und alles noch einmal möglich scheint.

Unter freiem Himmel finden sich im fünften Aufzug des “Kaufmanns von Venedig” Lorenzo und Jessica, die aus der Stadt geflohenen Liebenden. Der vom Vollmond erleuchtete Nachthimmel dient als Projektionsfläche, als Leinwand eines mythologischen 3D-Kinos, während die Ausreißer einander erzählen, was andere Paare “in such a night as this” erlebt haben. Wundersamerweise werden den Verliebten auch unglückliche Liebesgeschichten zu Chiffren ihrer Glücksmöglichkeiten. Das erste Beispiel ist eine Nacht aus dem Trojanischen Krieg, “When the sweet wind did gently kiss the trees / And they did make no noise.” Kein Laut: Man kann hören, dass diese Bäume in den Himmel wachsen, aber sie bilden die Kulisse eines Eifersuchtsdramas. In Schlegels Übersetzung: Der Trojaner Troilus “seufzte seine Seele zu den Zelten / Der Griechen hin”, als könnte er so die treulose Cressida zurückgewinnen.

Ein Betrogener ist auch Dziuks lyrischer Sänger. Wie Troilus auf der Stadtmauer steht, so hängt er im Refrain in der Luft “unter ‘nem Shakespeare-Himmel / überm Zaun zwischen / ihr und mir”. Die acht Strophen sind eine aus Erinnerungsfragmenten und Hoffnungsbrocken montierte Seufzerbrücke über den Zaun, den die Frau hochzog, indem sie den Mann verließ. Eine Dziukologie, die mit Spurgeons typologischem Besteck arbeiten möchte, hätte hier viel zu tun. Das Schiff wird als Metapher für die Liebe in Dienst genommen, den auf grundloses Vertrauen angewiesenen Zweierbund: “Doch die Liebste lenkt das Ruder, / das ich in die Hand ihr gab / geradezu, o ferner Bruder, / lustig Richtung Seemannsgrab.”

Kunst und Leben stehen füreinander ein. Wie der glücklich Liebende vor kreativer Energie zu platzen glaubt, sieht sich der Unglückliche zurückgeworfen auf eine Arte povera virtuoser Mangelbewirtschaftung. “Und es bleibt auf der Palette / meiner Farben nichts als Rot, / rot wie Blut und rot wie Lippen, / rot wie Rouge und rot wie Ton, / rot wie Licht in Maisonetten / wo bezahlt wird vorher schon.” Die ersten Rottöne in dieser Liste stammen aus dem romantischen Katalog, und auch der Trost im Rotlichtbezirk ist ein sentimentales Klischee. Aber das soziologische Detail der Maisonetten bringt lakonischen Realismus ins Spiel, und mit einem einzigen Pinselstrich verwandelt sich die Etüde der Farbfeldmalerei in ein Guckkastenbild im Stil Edward Hoppers.

Im Titelsong des Albums, “Wer auch immer, was auch immer, wo auch immer”, nimmt der Sänger den Hörer mit hinein in einen Nicht-Raum des anonymen Großstadtlebens: das billige Hotel, in dem ein Musiker absteigt, der mit Konzerten und Platten allein seinen Lebensunterhalt nicht verdienen kann. Zur Bestimmung des Ortes genügt die Beschreibung des Rituals der Inbesitznahme eines Zimmers, in dem man sich nicht aufhalten möchte: “Ich zieh mein Plastik durch die Chipkarten-Spur.” Das Lied beginnt mit dem Ende eines Konzerts in einer namenlosen Stadt und endet mit dem Moment, als die Musiker am nächsten Abend wieder vor einer Bühne stehen. Ausgelassen ist in der sechsstrophigen Chronik eines verwechselbaren Arbeitstages alles, was bei Tageslicht geschah. Ein monoton wiederholter Banjoton eröffnet das Stück. Das ist das Leben der Berufsmusiker: immer dasselbe, reichlich eintönig. Für den Hörer steckt im gleichmäßigen Pochen ein Versprechen, als würde das Instrument gerade erst gestimmt.

Und wieder von vorn: Typischerweise setzt in Dziuks Liedern ein rhythmisches Grundmotiv eine zyklische Bewegung in Gang. In der Klavierballade “Alle meine Freunde” behauptet das Thema, ein in vier Schritten absteigendes Hämmern im Dreiertakt, unerbittlich seine Herrschaft: Schicksalsformel und Todesankündigung. Die Tote starb von eigener Hand: ein im Netz von vermeintlichen Freunden bloßgestelltes Mädchen, das den Ausgangsfehler nicht mehr korrigieren konnte, mit zwölf Jahren einem Fremden auf dessen Bitte ein Foto geschickt zu haben. “Und sie stürzt in ein Loch, / tiefer als ihre Welt, / von der Intelligenz / eines Schwarmes umstellt, / eines Schwarmes von Haien, / und die riechen ihr Blut, / während sie sich mit allem / betäubt außer Wut.” Die Prägnanz dieser Wortbilder, im Kulturkritischen wie im Psychologischen, macht die Demonstration tödlicher Indifferenz, als die man die mechanisch plätschernde Klavierbegleitung verstehen muss, noch schmerzhafter. Das Lied ist ein Denkmal, von gewaltiger Kraft. Sanft bedeutet hier dasselbe wie ungerührt.

Durch die strenge Geschlossenheit ist die Moritat in memoriam Amanda Todd die Ausnahme, die die Regel der poetischen Produktivität Danny Dziuks bestätigt: Der Kreisgang, das Herumschweifen, begünstigt die Abschweifung, auf deren Spur sich der rettende Einfall einstellt, die Assoziation, die den Hörer zu eigenen Assoziationen und zum Wiederhören anregt. Unter einem “Shakespeare-Himmel” wähnt sich der Verlassene, weil dort Wörter und Töne Wunder wirken. Er möchte sich einbilden, wenigstens noch im gleichen Stück mitzuspielen wie die unzuverlässige Steuerfrau. Ob die Verflossene die Einladung zur Umkehr überhaupt zu hören bekommt, ist ungewiss. Von einem federnden Schlagzeug eingeleitet, zieht das Klagelied im Feenmarschtempo am Zaun vorbei. Der Sänger wird nicht laut, denn er weiß, wo er ist.

PATRICK BAHNERS

Danny Dziuk:

” Wer auch immer, was auch immer, wo auch immer.”

Buschfunk 05432

FAZ P Bahners 2 größer

14.08.16

Bevor´s jetzt morgen wieder weitergeht mit meiner kleinen Sommer-Solo- und Duo-Tour, freu ich mich gerade über den Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik, Begründung:

Danny Dziuk: Wer auch immer, was auch immer, wo auch immer.
Diesem immer noch weithin unterschätzten Singer/Songwriter gelingt es auf glaubhafte Weise, persönlich Privates mit allgemein relevanten Gesellschaftsfragen zu vereinen. Bankenwillkür, Wutbürger, Cybermobbing und schleichende Paradigmenwechsel oder aber der Tour-Alltag eines reisenden Musikers, sein Liebesschmerz, seine kritischen Selbstbetrachtungen und Borderline-Erfahrungen: Alles hängt mit allem zusammen. Fernab jeglicher Besserwisserei überzeugt Dziuk auch mit den Inhalten seiner Songs, musikalisch sowieso. Wer bisher meinte, die deutsche Sprache sei ungeeignet für anspruchsvolle Pop-Musik, der kann sich hier eines Besseren belehren lassen. (Für die Jury: Kai Engelke)

http://www.schallplattenkritik.de/be…/827-bestenliste-3-2016

Die kommenden Termine:
19.08.16 Mansfeld / Schloss Mansfeld – Danny Dziuk & Karl Neukauf (Song & Slam-Festival, mit Heinz Rudolf Kunze und Bartsch & Band) / 20:00 Uhr
17.08.16 Witznhausen / Ringelnatz – Dziuk solo / 19 Uhr
16.08.16 Breitungen (Werra) / Schloss Herrenbreitungen – Dziuk solo / 20 Uhr
15.08.16 Querfurt / Kulinarium/Querfurter Hof – Danny Dziuk mit Karl Neukauf / 20 Uhr

05.08.16

Heute in der FAZ, Kultur:

“Der Große aus dem Hintergrund

Danny Dziuk begeistert mit neuen und älteren Songs auf der Sommerwerft

Wenn Danny Dziuk im Konzert zwischen seinen Liedern über deren Hintergründe erzählt oder gar weitläufige Blicke auf die Welt riskiert, sind Lacher garantiert. Er verteilt mehr oder weniger kräftige Seitenhiebe in viele Richtungen, läuft aber dank seiner gnadenlosen Selbstironie nie Gefahr, überheblich zu wirken. Bei allen klugen Späßen lässt Dziuk keinen Zweifel an seiner Ernsthaftigkeit.
Manche sarkastischen Spitzen, die er während seines bejubelten Auftritts im Beduinenzelt der Frankfurter Sommerwerft in die Runde wirft, wirken in ihrer Beiläufigkeit fast hinterlistig. Etwa als er Rio Reiser beschwört, zurückzukommen und zu schauen, wer heutzutage sein ehemaliges Reich „verwest“. Oder wenn er das Stück „Ja, man darf (Demokratie)“, das um aufbegehrende Reaktionäre kreist, mit einem Klavier-Zitat von Aaron Coplands „Fanfare For The Common Man“ einleitet. Unverblümt bissig wird der Chronist in Abrechnungen mit der Hochfinanz und rechtsradikalen Anschlägen. Lyrischer erzählt er von den Veränderungen in Berlin, wo der Poet und Musiker seit 1980 lebt.
Über rund drei Dekaden gehört Querdenker Danny Dziuk nun schon zum Besten, was die deutsche Szene im Bereich Liedermacher zu bieten hat. Seine erdige Musik wirkt mit vielfältiger Blues-, Folk- rock- und Chanson-Ästhetik nicht gerade hip, aber immerhin zeitlos. Dziuk spielt sehr gut Klavier, außerdem feine Pickings auf der akustischen Gitarre. Bei Plattenaufnahmen bedient er darüber hinaus alle Arten von Keyboards, Banjo, elektrische Gitarren und Bass. Seine etwas heisere, begrenzt voluminöse Rauhstimme wirkt wie eine Antithese zum heute omnipräsenten Soul-Ideal mit all seinem aufdringlich gefühligen Pathos. Schon im ersten Drittel des Zelt-Auftritts schreit Dziuk einige Zeilen so ungebremst heraus, dass ihm seine Stimmbänder diesen rabiaten Einsatz offenbar lange übelnehmen. Das Publikum freut’s trotzdem, lässt solch unkontrollierte Spontaneität doch ahnen, dass der aufrechte Troubadour keine einstudierten Rollen spielt, sondern seine Songs auslebt. Zur Wohnzimmer-Atmosphäre passt auch, ein Stück vorzeitig zu beenden oder exemplarisch nur eine Strophe zu spielen, um zu zeigen, wie es weitergehen könnte.
Womöglich bleibt Danny Dziuk, der demnächst schon seinen sechzigsten Geburtstag feiern kann, auf ewig ein Geheimtipp, einer der Großen im Hintergrund. Unter dem Pseudonym Dany Deutschmark begann er Mitte der achtziger Jahre seine Karriere, spielte als Key- boarder mit Albert Mangelsdorff, Guitar Crusher oder Klaus Lage und arbeitete gut 15 Jahre mit Stefan Stoppok, der bis heute manchen Dziuk-Song im Repertoire hat. Ende der neunziger Jahre entstand die Band Dziuks Küche, ab 2002 sammelte er diverse Auszeichnungen, darunter Preise der Deutschen Schallplattenkritik und den Deutschen Musikautorenpreis. Parallel dazu schrieb er Stücke für Wiglaf Droste oder Ulla Meinecke und komponierte Filmmusik. Auf Anfrage Annett Louisans lieferte er ihr seit 2010 einige Texte, bei Axel Prahls Debüt-platte „Blick aufs Meer“ wirkte Dziuk als Autor, Komponist, künstlerischer Leiter und Produzent.
Vor wenigen Wochen veröffentlichte Danny Dziuk ein neues eigenes Album, das den gar nicht sperrigen Titel „Wer auch immer, was auch immer, wo auch immer“ trägt. Für die herausragende Song-sammlung hat er neben Gitarrist und Pianist Karl Neukauf und Schlagzeuger Achim Färber diverse Gastmusiker ins Studio eingeladen. Ein Bläsersatz aus Trompete, Saxophon und Posaune oder eine Bratsche bereichert manche Arrange- ments, Prahl und Dota Kehr singen zuweilen im Hintergrund. Thematisch reicht der Bogen von einer Berliner Straßenszene über hintersinnige bis scharf karikierende Songs rund um gesellschaftspolitische Themen bis zu Reflexionen über Tourneealltag und die eigene nonkonformistische Ausstrahlung. Zwischen trockenem Humor kommen auch Fragen, Zwei- fel und mulmige Ahnungen auf. Letztlich hält sich der intelligente Songpoet Danny Dziuk an eine von ihm zitierte Devise Churchills: „If you’re going through hell, keep going.“ NORBERT KRAMPF”

09.07.16

Neues vom Album – was mich stolz macht:

Blog von Franz Dobler | 13. Mai 2016 | Kategorie: Musik

WAS MICH GLÜCKLICH MACHT

ist seit zwanzig Jahren, wenn ein neues Album des Berliner Singersongwriters Danny Dziuk (bzw Dziuks Küche) rauskommt. Hier das Video zum aktuellen Titelsong seines neuen Soloalbums „Wer auch immer, was auch immer, wo auch immer“:

Ich lernte Dziuk und seine Songs kennen, als ich 1995 für Trikont den ersten Teil der Serie „Perlen Deutschsprachiger Popmusik“ zusammenstellte, und mir unser gemeinsamer Freund Wiglaf Droste eine Cassette gab, und ich von Dziuks Album „Kairo Mond“ den Song „Männer unter sich“ auf die Compilation nahm.

http://www.franzdobler.de/tag/blog/page/4/

05.07.16

Neues vom Album: auch im Juli #1 der Liederbestenliste mit “Ja, man darf” (siehe Video weiter unten) sowie #5 mit “Zu groß, um zu scheitern” (http://www.liederbestenliste.de).

Dann gibt´s eine Nominierung des Album vom Preis der Deutschen Schallplattenkritik (http://www.schallplattenkritik.de/news… Longlist),

20.06.16

Ein neues Video: “Ja, man darf (Demokratie)”. Der Song war eigentlich schon vor 3 Jahren fertig, als es Pegida oder AFD so konkret noch gar nicht gab – und wird auch noch gelten, wenn die möglicherweise längst wieder weg sind. Namen können sich ändern, aber die Mentalitäten oder Weltbilder dahinter bleiben weitgehend dieselben… außerdem ein Versuch über Demokratie als Minimalkonsens: das mag nicht viel sein, ist aber so ziemlich alles, was wir haben (ein gewisser Sinn für Humor mit eingeschlossen).- Ok, here we go:

2016_04_07_Zett5_DannyDziuk

02.06.16

Und manchmal kommt man aus dem Staunen nicht raus:

Rezension: Danny Dziuk – Wer auch immer, was auch immer, wo auch immer
(https://einachtellorbeerblatt.wordpress.com)

von Matthias Binner

Es muss 2011 gewesen sein, als Danny Dziuk in Kollegenrunde sein neues Lied „Würdest du?“ zum Besten gab und mit fühlbarem Stolz verkündete, damit eine Auftragsarbeit für eine neue Arbeitgeberin erfüllt zu haben – um prompt vom sichtbar unbeeindruckten Sebastian Krämer ermahnt zu werden, so schöne Lieder doch bitteschön nicht an Anett Louisan zu verhökern, sondern gefälligst persönlich zu verwerten.

Fünf Jahre später steht eben dieses Lied im Zentrum Dannys neuen Albums, und seine eigene Version ist der louisanschen keinem Aspekt unter-, in vielem überlegen. Anett mag jünger und dünner sein, Danny ist dafür älter und dicker – und macht mit seinem Remake in Sachen Gesang, Arrangement, Performance, Produktion, Mix unzweideutig klar, wer da wen benötigte.

Ist das galant? Nur sehr bedingt. War das notwendig? Offensichtlich: Denn glaubt man dem Erzähler im vorangehenden „Auf leisen Sohlen“ – und niemand, der dieses Lied gehört hat, würde dem Erzähler nicht glauben! – gab es diesbezüglichen Klärungsbedarf:

„Mein Glücksfall und ich, wir verstanden uns blendend / Ich nähte ihr Schuhe, auch Herzblut verwendend / für Hochdrahtseilakte zu hübschen Triolen / auf leisen Sohlen // Sie sagte, bald sind wir so frei, wie wir wollen / nur hat einer ihrer so hingebungsvollen / Minister dann doch noch die Stöpsel gezogen / auf leisen Sohlen // Die Angst um den Einfluss, die Monomanie / dass jeder so sein muss, wie zufällig sie / so ging ich denn nächstens mir Schnaps erstmal holen / auf leisen Sohlen“ //

Frl. Louisan reüssiert momentan mit Cover-Versionen von Münchner-Freiheit- und Rammstein-Schlagern und verabschiedet sich hiermit aus dieser Kritik – schließlich ist ja das Arbeitsleben des Autoren und reisenden Musikers D. Dziuk nur ein, aber sicher nicht das Thema dieses Albums.

Von wegen! Der Autor D. Dziuk zeigt geradezu exemplarisch, wie weit man sich als Liedermacher thematisch vom persönlichen Alltag entfernen kann, ohne dabei an Authentizität, Persönlichkeit oder Kompetenz zu verlieren. Gerade wie er sich rasiermesserscharf und lebensweise in „Zu groß, um zu scheitern“ die Bankenkrisen-Retter vorknöpft, offenbart ungleich mehr über den da singenden, hundeschnauzen-coolen Durchblicker als irgendein autobiographisch-selbstreferenzielles Geständnislied das könnte.

Wobei es auch solche Lieder auf „Wer auch immer, was auch immer, wo auch immer“ gibt: In „Alien“ betrachtet Danny unter anderem die Schwierigkeiten, die ihm sein Nachname bereitet, bewahrt dabei aber dieselbe Distanz wie an anderer Stelle z.B. zur AfD-Pegida-Mischpoke – Aliens allerorten eben, denen er sich in „Ja, man darf“ eher mit belustigter Neugier als mit Überheblichkeit nähert.

Was fast überall gelingt, stößt in „Und alle meine Freunde“ an Grenzen: In klassischer Balladen-Tradition erzählt Danny die wahre Geschichte der durch Cyber-Mobbing in den Suizid getriebenen Amanda Todd, kommt dabei aber kaum über eine Wikipedia-Artikel-Vertonung plus Facebook-Schelte hinaus. Die persönliche Betroffenheit ist ihm und Backingsängerin Dota durchaus anzuhören – und doch ist es eben nicht ihre Geschichte. Wieviel stärker, wenn Danny in „Borderline“ über seine eigenen Grenzerfahrungen singt – und mit „Die Wissenschaft, die Wissenschaft / wie putzig sie ihr Kleidchen strafft“ noch einen veritablen Aphorismus dazu spendiert.

Doch genug über Texte und Inhalte – höchste Zeit, die wunderbare Musik zu loben, die auch mit bulgarischen oder usbekischen Texten ein schieres Hörvergnügen wäre.

Nehmen wir den Titelsong: Mit bemerkenswerter Penetranz viertelt ein Banjo einen immer gleichen Pedalton über weiche E-Piano-Akkorde, als wäre gerade Soundcheck für einen Tarantino-Soundtrack. Dazu achtelt ein Shaker; abgestoppte Gitarren und Glockenspiel-Splitter machen Druck, dann kommt Dotas Ex-Drummer Nicolai Ziel mit einem Groove hinzu, den Al Green sicher genausowenig von der Bettkante geschubst hätte wie die punktgenauen Bläser, die ab dem dritten Refrain die Gesangsphrasen in Stücke schneiden, dann im Mittelteil das Geschehen kurz komplett übernehmen – um sich sofort wieder zurückzuziehen. Nach dreieinhalb Minuten gibt´s einen kleinen Acapella-Break, das Lied ist eigentlich vorbei, der Groove aber noch längst nicht – die Bläser geben sich jetzt entspannt, das Saxophon lässt sich zu einem amüsierten Solo verführen, die Slide-Gitarre hält kurz gegen, das Banjo viertelt noch immer… Little Feat haben vor vierzig Jahren so ähnlich musiziert, aber hört man z.B. deren „Spanish moon“ mal im A/B-Vergleich, bemerkt man, was sich seitdem alles produktions- und klangtechnisch so getan hat. Oder „Auf leisen Sohlen„, kompositorisch in Griffweite zu Dylans „Ballad of a thin man“, klanglich aber so weit entfernt, dass man den Direktvergleich gar nicht anempfehlen will, sondern eher fragen mag: Welche Bob Dylan ist denn vergleichbar gut gemischt – „Time out of mind“? „Together through this“? „Tempest“?

Ich darf zusammenfassen: Eine Platte mit Texten, die von der im Bereich „deutsche Lieder mit Inhalt“ erfolgreichsten Künstlerin mit Kusshand genommen würden und die persönliche wie politische Themen in bonmot-Qualität vermesssen; eine Platte, die sich kompositorisch mit den Klassikern des amerikanischen Songwritings der letzten Jahrzehnte messen darf, diese aber klanglich eher hinter sich lässt – eine solche Platte darf man kaufen.

Kaufen, Leute, kaufen.

26.05.16

Neues vom Album (Fortsetzung):

http://www.mediabiz.de/…/danny-dziuk-fuehrt-die-juni…/407455

05.05.16

Neues vom Album: „CD des Monats“ der deutschsprachigen Liederbestenliste (liederbestenliste.de) sowie Einstieg in die top-20 dorten mit 4 Songs gleichzeitig, uaaaah… dann eine 4-Sterne-Rezension im ROLLING STONE sowie – und das ist der eigentliche Hammer – Platz 7 der internationalen Autoren-Charts – als einziger deutschsprachiger Act zwischen Bowie und Tindersticks.

ROLLING STONE (MAI 16)

Danny Dziuk
Wer auch immer, was auch
immer, wo auch immer

★★★★

Der Moralist entwirft lustvolle,
americanagetränkte Utopien
Es klingt wie eine Moritat, doch
eigentlich ist es eine Utopie, wenn
Danny Dziuk von der heimat- und
ideenlosen Linken singt, denn er
präsentiert einen nur scheinbar
bescheidenen Einfall: „Sag, wie wär’s
denn, ganz konkret und einfach nur/
Mit ’ner arschlochfreien Zone/ Wär
das nicht ein schönes Ziel?“
Man muss kein Kenner der Welt-
lage oder der menschlichen Natur
sein, um zu wissen, dass das ein
ziemlich exklusiver Staat wäre, in
den man als selbst im Zonenrand-
gebiet Ansässiger auch nicht ohne
Weiteres einreisen könnte. Aber wir
haben ja die Kunst, um nicht an der
Wahrheit zugrunde gehen zu müs-
sen. Und Dziuks Platten waren in
der Tat immer arschlochfreie Zonen,
denn der Songwriter ist ein Mora-
list, allerdings ein moralin süßer, der
die Wonnen des richtigen Lebens im
falschen preist. Auf „Wer auch im-
mer, was auch immer, wo auch im-
mer“ werden nicht nur die Absur-
ditäten der Gegenwart vorgeführt,
hier wird auch geraucht und getrun-
ken, gedichtet und geliebt. Und so
lustvoll haben Dziuks americana-
getränkte Songs noch nie geklun-
gen: Neben seinen wieder süffig-
verjazzten Läufen an Orgel und
Klavier und Hans Rohes trockenen
Riffs hört man Banjo, Fiddle und vor
allem kleine Bläsersätze.
Acht Jahre sind vergangen seit
Dziuks letztem Album, damals noch
unter dem Namen seiner mittlerwei-
le zum Trio geschrumpften Band,
Dziuks Küche. In der Zwischenzeit
arbeitete er als Songwriter, Musiker
und Produzent für Axel Prahl und
Annett Louisan. Unter den deut-
schen Songwritern – oder sollte man
ganz klassisch von Liedermachern
sprechen? – denkt niemand das Pri-
vate und das Politische, die Schön-
heit und den Protest so berückend
und überzeugend zusammen wie
Dziuk. „Auch hab ich nie, wie’s sonst
zum Mucker heut dazugehört/ Als
erstes Jura oder auch nur BWL stu-
diert“, singt er in einer charmanten
Selbstbeschreibung. „Da steh ich
auf´m Schlauch/ Und ich trink, und
ich rauch/ Wie jeder andere coole
Alien auch.“ In der arschlochfreien
Zone brennt noch Licht. (Buschfunk)

MAIK BRÜGGEMEYER

Autorencharts RS Mai 16

19.04.16

Bevor wir uns übermorgen dem halb wahnsinnigen Vorhaben unterziehen werden, für einen einzigen Gig von Berlin nach Dortmund zu fahren, hier – quasi dazu passend – ein erstes Video-chen zum neuen Album nach Gemälden von Gerrit M. Bekker (auch Autor des vertonten Album-Eröffnngsgedichtes “Berliner Straße”) : https://youtu.be/v87flIvJ5tk

12.04.16

Morgen, am 13. April im Schlot, ist es so weit:

Berliner Record Release-Party in Form eines Konzertes, bei dem Achim Färber, Karl Neukauf und icke u.a. fast sämtliche Songs des neuen Albums in Trio-Besetzung zum Besten geben werden. Das geht natürlich nur, weil das Rohmaterial der Lieder bereits derartig toll ist, dass es auch in sehr viel kleinerer Besetzung als auf dem Album bereits bestens funktioniert. Darüberhinaus ist unser Trio schon nach wenigen Gigs ein so derartig ausgebufftes und freiatmendes Zartgespinst, dass es äh… eine sinistre Freude hat.

Beginn: 21 Uhr (VVK: 030 448 21 60 – http://www.kunstfabrik-schlot.de)

Ansonsten sind wir am 15. April mit demselben Programm auch im Malzhaus/Plauen, Beginn 20 Uhr (www.malzhaus.de),

sowie – und das ist eigentlich völlig wahnsinnig, weil wir für diesen Gig mindestens 10 Std. im Auto zubringen werden – am 21. April im Subrosa/Dortmund, extra für all unsere Freunde im Ruhrgebiet! – Beginn 20 Uhr. (www.hafenschaenke.de)

09.04.16

ein Interview…

https://www.jungewelt.de/2016/04-08/068.php

07.04.16

Noch eine:

2016_04_07_Zett5_DannyDziuk

04.04.16

So, die erste richtige Rezension (als ich die gelesen hatte, ging ich erstmal einen Kaffee trinken; was sich als durchaus schwierig erwies, da ich vor Stolz kaum noch durch die Tür meines Hotelzimmers passte):

“Danny Dziuk: Wer auch immer, was auch immer, wo auch immer

– Ach, man freut sich einfach, wenn man nicht alleine ist, auf dieser Welt. Zumindest, wenn´s um ein paar Basics geht: Zum Beispiel dem dringenden Wunsch nach einer „Arschlochfreien Zone“. Im gleichnamigen Song verzwirbelt Danny Dziuk auf seiner neuen CD „wer auch immer, was auch immer, wo auch immer“ genau diesen absolut naheliegenden Wunsch sehr schön ironisch, irgendwo zwischen Verzweiflung und zarter Hoffnung. Leise Ironie, entspannter Sarkasmus, virtuose Texte und ausgefuchste Instrumentalisierung sind die Grundpfeiler aller zwölf Songs.

Glasklare, dezidiert politische Statements („Zu groß, um zu scheitern“, „Ja, man darf“) versinken so niemals in Gutmensch-Dogmatik, wunderschöne Liebeslieder („Würdest du?“, „Shakespeare-Himmel (überm Zaun“)) bleiben so garantiert kitschfrei, und der nicht immer lustige Nahkampf mit dem Alltag („Wer auch immer …“, „Wenn ich dich seh, möchte ich rauchen“) gestaltet sich locker und souverän, wobei melancholische Untertöne – wie auch nicht? – klugerweise nicht wegcamoufliert sind. Die Welt ist ja schließlich oft eine Zumutung.

Selbstironie ist sowieso immer gut („Alien“), und angesichts des schweren Kalibers, das Dziuk nun mal ist – nur für die Akten: Danny Dziuk hat u. a. Songs für Annett Louisan geschrieben, mit u.a. Albert Mangelsdorff und Stoppok gespielt, Film- und TV-Musiken komponiert, ist Leader von Axel Prahls „Inselorchester“, hat mit seiner eigenen Band „Dziuks Küche“ sechs, solo drei Alben vorgelegt, Preise zuhauf eingesammelt und gehört ganz sicher zur Crème de la Crème der deutschen Singer/Songwriter – ist eine solche Selbstbetrachtung nix als sympathisch.

Besonders erfreulich: Alle, naja, die meisten Songs haben rätselhafte, nicht 1:1 in irgendwelche Messages zu übersetzende Reste, Geheimnisse, Idiosynkrasien, große Interpretationsspielräume, wie es sich für gute Lyrik gehört. Randy Newman (giftig) und Leonard Cohen (kryptisch) lassen grüßen: Nicht so sehr als Vorbilder, eher als Dialogpartner. Was wesentlich auch mit der musikalischen Inszenierung zusammenhängt. Ein knarziges Baritonsaxophon oder verhangene Trompetentupfer oder andere Feinheiten der ziselierten Arrangements können Kontrapunkte setzen oder Atmosphären zaubern, unangestrengt und auf den Punkt ökonomisch. Und natürlich kann die ganze Chose grooven wie Hölle.

Superlative soll man ja scheuen wie der Teufel das Weihwasser, aber wenn ich ein Meisterwerk höre, erkenne ich es. Congrats.”

Thomas Wörtche

(http://culturmag.de/musik/danny-dziuk-wer-auch-immer-was-auch-immer-wo-auch-immer/92338)

10.03.16

Die erste öffentliche Stellungnahme zum neuen Album kam bereits heute von Wolfgang Nitschke, dem „Hannibal Lecter der Buchkritik“ („Bestsellerfressen“), in seinem Blog (http://www.wolfgang-nitschke.de/blog), und geht so:
„ (…) Wichtig dagegen ist aktuell vielmehr ganz was anderes, und zwar der Plattentip des Monats: „Wer auch immer, was auch immer, wo auch immer.“ Zwölf niegelnagelneue Lieder von Danny Dziuk frischgepresst aus der Fabrik des Lebens. Wer die nicht kauft, lädt ewige Schuld auf sich.“

Ich füge hinzu:

… und wird am 8. April 2016 bei Buschfunk erscheinen.
Offizielles Record Release Konzert ist am

13. April im Schlot in Berlin. (http://www.kunstfabrik-schlot.de)

Und so sieht das kleine Biest aus:

Bildschirmfoto 2016-02-27 um 19.17.19

Mehr darüber: http://dziuks-kueche.de/dauerkolumne/

Und vorher spielen wir noch am

12.03. in Vegesack / Gewölbe / http://www.gewoelbe-vegesack.de/index.html
13.03. in Hamburg / Polittbüro / http://www.polittbuero.de
22.03. in Bremen / Lagerhaus / http://www.kulturzentrum-lagerhaus.de
23.03. in Bremerhaven / Pferdestall / http://www.pferdestall-bremerhaven.de/programm/
24.03. in Sandhatten / Alte Post / http://www.altepost-sandhatten.de
28.03. in Wangerooge / Kurhaus…

Das Schöne daran (ACHTUNG!): wir werden das Album auf allen Konzertchen bereits schon VOR Erscheinungsdatum dabeihaben!

27.01.16

Zwischendurch: am 30. Januar (Sa, um 20:30) spiel ich im Hannoveraner Pavillon (http://pavillon-hannover.de/programm/veranstaltung/?nr=17903) ungefähr Zweidrittel meines am 8. April erscheinenden neuen Albums solo, und der sehr sympathische Publizist und Autor Dietrich zur Nedden liest abwechselnd dazu einige seiner ebenso sympathischen wie scharfsinnigen Kurzgeschichten und Texte. Das wird schön!

Danach geht´s dann weiter mit Axel Prahls Inselorchester am 3.2. in Dessau (Anhaltinisches Theater) sowie 4.2. in Magdeburg (Opernhaus).

Und über o.g. Soloalbum erzähl ich demnächst mehr, denn im Moment bin ich hier im Final-Stress, äh… jedenfalls wird´s heißen – Tusch & Tatatataaa (!):

Wer auch immer,
was auch immer,
wo auch immer.

25.11.15

Zum letzten Mal in diesem Jahr tief unten im Süden spiel ich nochmal mit Karl Neukauf, u.a. ein paar Songs aus meinem kommenden Soloalbum (jaja, das wird!) – also falls jemand zufällig in der Gegend ist: lohnt sich! -

27.11.15 Blaubeuren / Zum fröhlichen Nix – Danny Dziuk mit Karl Neukauf – 20 Uhr
28.11.15 Neustadt a.d. Weinstraße / Wirtshaus Konfetti – Danny Dziuk mit Karl Neukauf – 19:30 Uhr

27.08.15

Kurzer spätsommerlicher Zwischenbericht: trotz der langen konzertfreien Zeit ist die Fertigstellung des für Herbst angekündigten Albums leider noch immer in ziemlicher Ferne: wird also doch wohl eher Winter werden mit der Veröffentlichung. – Dieser Spruch scheint zu stimmen (von Martin Gallop gehört), nach dem bei einer Album-Produktion immer nur höchstens 2 der 3 folgenden Adjektive zutreffen können: schnell, billig, gut. – Ach, immer dasselbe, was?

Demnächst auch erstmal wieder ein paar Konzerte:

28.08.15 Dresden / Weißer Hirsch – Dziuk als support & musikl. Leiter von Axel Prahls “Inselorchester” / 20 Uhr
01.09.15 Sylt / Meer-Kabarett-Festival – (dito)
02.09.15 Sylt / Meer-Kabarett-Festival – (dito)
03.09.15 Timmendorfer Strand / Open Air an der Seebrücke – (dito)
14.09.15 Stuttgart / Theaterhaus – (dito)
15.09.15 Mannheim / Rosengarten – (dito)

07.07.15

Letztes Konzert vor November: “Dziuk eigentlich solo, aber mit Karl Neukauf”, auf dem es u.a. einige Songs des im Herbst kommenden Albums zu hören geben wird, und das alles im wunderschönen “Theater am Rand” im Oderbruch, gar nicht so weit weg von Berlin & sowieso immer einen kleinen Ausflug wert, und zwar am Freitag, dem 10.07. / 20 Uhr: http://www.theateramrand.de

18.05.15

Obwohl ich gerade hauptsächlich an meinem nächsten Album herumlaboriere (VÖ gegen Herbst, mehr demnächst), gibt´s trotzdem zwischendurch 2 Konzertchen aus der Serie „Dziuk eigentlich solo, aber mit Karl Neukauf“, und zwar am

21.05 in Zwickau (St. Barbara Lichtentanne) und am
22.05. in Dresden (Club Passage), beides 20 Uhr. -

Kommt vorbei, wenn ihr in der Gegend seid, wird bestimmt spannend, vor allem, weil wir uns auch an ein paar der neuen Stücke wagen.

07.04.15

am 23.04.15 in Berlin / SO 36: Soli-Konzert mit Dota Kehr, Die Höchste Eisenbahn, Danny Dziuk (plus Karl Neukauf) und Antinational Embassy / Einlass 19:30 Uhr

13.03.15

Achtung (schon wieder ne Negativmeldung): Nur kurz mal eben in den Kölner Raum: Das Konzert mit Susanne Betancor/Clara Haberkamp & Danny Dziuk/Karl Neukauf heute in der Kölner Comedia entfällt leider!

30.01.15

Die 4 kommenden Termine mit Axel Prahl & Inselorchester (incl. icke) werden wegen Krankheit (nee, nix Schlimmes) wie folgt verlegt:

06.02.15 Hameln / Stadtheater – verlegt auf den 26.05.
07.02.15 Nordhorn / Alte Weberei – auf den 31.05.
09.02.15 Gelsenkirchen / Musiktheater – auf den 01.06.
10.02.15 Hannover / Theater am Aegi – auf den 04.06.

Aber… am 04.02. bin ich dafür zu Gast bei Saarmann, Albrecht und Wonschewski im kleinen Zebrano Theater am Ostkreuz, wo ich u.a. auch zweidrei neue Songs auf Tauglichkeit für´s nächste Album zu testen plane.
www.holger-saarmann.de – Motto des Abends: “Seen links, Schlösser rechts.” -

14.02.14

V.Ö. von Annett Louisans neuem Album “Zuviel Information” – (incl. 4 weiterer Texte aus Dziuks Feder) -

11.12.13

Neues Video: Nichtraucher sind Steuerhinterzieher. Neuer Mix mit teilweise neuem Text. Ein Experiment. Viel Spaß! -

08.08.13

Seit kurzem raus: Axel Prahl & sein Inselorchester/Live (incl. 2 von Dannys Songs) -

13.05.13

“Der Kirschbaum” (Dannys Version) #3 der aktuellen Liederbestenliste (im Mai) -

14.03.13

Dziuk mit einem Beitrag (“Der Kirschbaum”) auf dem soeben erscheinenden Album “Versammlung der Inseln”, wo´s um den Stilisten Christof Stählin geht bzw. dessen seit mehr als 20 Jahren bestehende Liederschreiber-Schule namens SAGO – bzw. Coverversionen einiger Lieder von ihm seitens diverser Studiosi und Sympathisanten (z.B. auch Dota Kehr und Sebastian Krämer) – (Broken Silence) -

04.01.13

Benefizkonzert am 06.02.13 im Lido/Berlin für www.refugeetentaction.net mit Dota Kehr, Alin Coen, Max Prosa & Danny Dziuk

25.05.12

Deutscher Musikautorenpreis 2012 (Texte/Pop) an Danny Dziuk

18.05.12

Neues Video: Wanderschatten s/w

15.05.12

Nominierung zum Deutschen Musikautorenpreis 2012 – diesmal: Texte/Pop

04.11.11

V.Ö. Axel Prahls Debutalbum “Blick aufs Mehr” – (Dziuks Debut als Produzent) -

07.10.11

V.Ö. Annett Louisan “In meiner Mitte – Special Edition” – (incl. 3 weiterer Songs aus Dziuks Feder) -

14.04.11

Nominierung zum Deutschen Musikautorenpreis – Sparte: Liedermacher, Texter (mh…)

11.03.11

VÖ von Annett Louisans “In meiner Mitte”/ x

20.12.10

3 Rezensionen der letzten Bandkonzerte dieses Jahres (1 – Slubice)

(2 – Thür. Allgemeine – die ist am lustigsten)

(3 – Jazztage Sondershausen)

15.09.10

transVOCALE-Preis 2010 an Danny Dziuk (& Konzert in Slubice)

14.09.10

Beitrag Dziuks auf “Maurenbrecher für alle” (Compilation zum 60ten)

14.09.10

Beitrag Dziuks auf Wiglaf Drostes Hörbuch “Im Sparadies der Friseure” (Junge Welt)

24.12.09.

Live-Video “Ode auf Berlin” vom 16.12.09 (Quasimodo/Berlin) von Thomas Kelp

22.12.09.

Live-Video “Wenn 2 zueinander passen” vom 16.12.09 (Quasimodo/Berlin) von Thomas Kelp

21.11.09.

Küche live im Kulturhaus Bremen (Weser Kurier)

03.11.09.

“Das Magazin” zum Liederpreis 09 (November-Ausgabe)

29.09.09.

“Shake it, Wolfgang” auf Jubiläums-CD des Rolling Stone (Oktober-Ausgabe)

02.07.09.

Liederpreis 2009 für “Ein Regenlied” Info

04.06.09.

Axel Prahl über Danny Dziuk WDR (Juni 09)

01.06.09.

“Ein Regenlied” #1 sowie “Mein schönes Berlin” #7: Liederbestenliste (Juni 09)

30.04.09.

“Ein Regenlied” #1 sowie “Mein schönes Berlin” #5: Liederbestenliste (Mai 09)

17.04.09

Küche Live in Bremen/Stuhr… Weser Kurier

31.03.09.

“Ein Regenlied” #1 sowie “Mein schönes Berlin” #4: Liederbestenliste (April 09)

02.03.09.

“Ein Regenlied” #1 sowie “Mein schönes Berlin” #3: Liederbestenliste (März 09)

24.02.09 

Deutschland hat keinen Dylan… WAZ Duisburg

15.02.09.

Preis der Deutschen Schallplattenkritik für “Freche Tattoos auf blutjungen Bankiers”: ici

11.2.09.

2 Beprechungen: Nordseezeitung Bremerhaven (Februar 09) und Gig-Magazin MS/OS (Februar 09)

02.02.09.

“Ein Regenlied” #1 sowie “Mein schönes Berlin” #5: Liederbestenliste (Februar 09)

08.01.09.

“Den ganzen Weg” #7 auf Beilage-CD des Rolling Stone (Januar 09)

06.01.09

2 Kurzbesprechungen: Rolling Stone (Shortcuts) & TIP (Berlin).

28.12.08.

Kurzbesprechung: Folker (Januar 09)

27.12.08.

“Ein Regenlied” #1 sowie “Mein schönes Berlin” #6: Liederbestenliste (Januar 09)

26.12.08.

Kurzbesprechung: Rolling Stone (Beilage Januar 09)

20.12.08.

Besprechung: Märkische Allgemeine

19.12.08

Wiglaf Droste bespricht das neue Album im heutigen Tagesspiegel.

01.12.08.

CD der Woche beim MDR Figaro

30.11.08

CD des Monats der Liederbestenliste

28.11.08

Besprechung in: Kulturwoche/at

27.11.08

Besprechung in: Berliner Zeitung

15.11.08

“Freche Tattoos auf blutjungen Bankiers” direkt bestellbar bei www.Buschfunk.com