Live-Abschluss 26

So. Zurück jetzt von Stoppoks rauschender Geburtstagsparty in der schon seit Monaten ausverkauften Lichtburg vorgestern in Essen, ein Feuerwerk an musikalischen Beiträgen von Freunden und Bekannten der verschiedensten Stilrichtungen (und ebenso Bekanntheitsgraden), zu der auch ich was beisteuern durfte, danke! Dazu ge-backuped von einigen der fähigsten Musiker, wo gibt. Und das Wort, das ich zu diesem grandiosen Fest hinterher am häufigsten dann hörte, war “wunderschön”. Yep.

Stefan ist übrigens ein großer Integrator, ein Leute-Zusammenbringer und Kümmerer, ohne dessen Unterstützung in einer entscheidenden Zeit auch ich möglicherweise in einer weit traurigeren Ecke gelandet wäre, als es jetzt glücklicherweise der Fall ist. Kann man so sagen, glaub ich. Allerdings hab ich ihm dafür auch ein paar seiner schönsten Songs geschenkt. Win-win quasi als nicht nur kapitalistisches Ammenmärchen.

Für mich wars jedenfalls der gelungene Abschluss meiner diesjährigen Live-Aktivitäten, die vor allem in meiner kleinen Tour mit Krazy bestanden, welche da jetzt auch schon wieder über zwei Wochen her ist, bei mir aber nichtsdestotrotz noch immer nachhallt. Ich konnte neue Songs ausprobieren, die Konzerte wurden immer besser, und die letzten vier waren dann richtig gut. Hier pars pro toto eine Konzertbesprechung von Frank Schwarzberg (welche Ehre) im Marabu für alle, die nicht dabei waren – und sich dann hoffentlich genügend ärgern, um sofort Karten zu kaufen, sobald wieder Konzerte anstehen (kann aber wegen Arbeit am nächsten Album noch ein bisschen dauern):

“War irgendwo Herz mit dabei”

Danny Dziuk & Krazy im Bochumer Kulturrat, 25.9.2026
von Frank Schwarzberg

“Jeder Nachteil hat seinen Vorteil” lautet eins der berühmten Zitate des niederländischen Fußballidols Johan Cruyff. Wie bei jeder Weisheit, wenn sie eine ist, lässt sie sich übertragen: in unserem Fall auf ein Livekonzert im besonderen und die Clubkultur im allgemeinen.
Das Konzert: Freitagabend, 25. September; Danny Dziuk und Krazy, die Kölner Songwriterin, betreten die Bühne des Bochumer Kulturrats. Wo ist Karl Neukauf? In den letzten Jahren komplettierte er stets, an Keyboard oder E-Gitarre, das Danny Dziuk Trio, ein feines, intimes Format, in dem alle drei aufblühten (von Neukauf und Krazy um eigenes Material ergänzt). Aber für diese Tournee ist er verhindert, und uns erwartet also ein Duo, Krazy an Percussion und mit Begleitgesang, Dziuk am Keyboard (bei einigen wenigen Songs Gitarre) und singend. Ein ‘Nachteil’, erstmal…
…, der sich in bester Cruyff-Manier als ein neuer Vorteil entpuppt. Danny Dziuk ist jetzt naturgemäß noch präsenter am Keyboard, glänzt mit Soli, Improvisationen und Rhythmusbegleitung. Bei zweien seiner Soli steht Johann Sebastian Bach Pate. Fast könnte man sagen: wir erleben ein Klavierkonzert mit Texten. Und die – politisch, satirisch, poetisch, witzig, sprachverspielt -, sind ja seit langem das oberste Regal, erinnern immer wieder an Kurt Tucholsky und, vielleicht an diesem pianogetränkten Abend sogar noch mehr als sonst, an Randy Newman. Folgerichtig covern die beiden sein Short People im stürmisch geforderten Zugabenteil.
Dziuks letztes Album Unterm Radar erschien 2023, aktuell arbeitet er an neuen Liedern. Eine Handvoll dieser neuen Lieder gibt es schon zu hören; z.B. das schreiend komische Berliner Verkehrspolitik. Die Pointen sind so lakonisch gesetzt, dass sie auch noch beim zweiten oder dritten Hören (er spielte es auch letztes Jahr schon) zu überraschen vermögen. Ein anderes der neuen Lieder könnte der Titelsong des kommenden Albums werden und hat das Zeug zu einem neuen Klassiker. Es ist ein soziologisch-/philosophischer Blick auf den grassierenden gesellschaftlichen und ideologischen backlash, musikalisch sowohl abgekämpft klingend als auch sanft – so sanft wie die mitfühlende Gesellschaft, die als wahre Utopie in diesem Text auch durchscheint, trotz alledem.
Krazys klare, schnörkellose Altstimme passt wunderbar zu Dziuks lässig-abgehangenem Gesangsstil. Seit gut sechs Jahren arbeiten die beiden auch über die Konzerte hinaus zusammen, so auf Krazys Album Seifenblasenmaschine (2020) und dem 12inch-Album In Stiefeln (2025). Etwa 7 ihrer eigenen, Emotion und Intellekt vereinenden Lieder spielt sie an diesem großartigen Abend, der nach zwei randvollen Stunden vom Publikum mit stehenden Ovationen bedacht wird.
Und noch schnell zur Clubkultur: Manchmal ist und bleibt ein Nachteil ein Nachteil. Die von Lobbyisten aller Couleur durchsetzte Regierung Merz streicht die eh schon kümmerliche Kulturförderung weiter zusammen und erhöht stattdessen die eh schon üppige Förderung der Bayreuther Festspiele. Damit erhält Bayreuth “mehr als der ganze Festival-Förder- sowie der Amateurmusikfonds zusammen” (Berthold Seliger). Ohne Liebhaber-Institutionen, die nicht aufs Geld aus sind, wäre schon längst großflächig Provinz. Der Bochumer Kulturrat ist ein solches Projekt. Der Vorteil, den der genannte Nachteil hat: die kleinen Kulturmacher sind besonders engagiert, ihre Orte sind liebevoll gestaltet, das Ambiente voller Seele.
So gab es in der näheren Umgebung eine Woche zuvor im denkmalgeschützten (Jugendstil) Dortmunder Piano Blues-Soul-Rock’n'Roll vom Feinsten mit Deborah Bonham und Band (ja, sie ist die Schwester), in der Anti-Weimer-Kneipe Subrosa am Dortmunder Hafen fröhlichen Frauenpunk aus Belgien mit Maria Iskariot (und, am Tag vor Bochum, Dziuk & Krazy), und einen Tag nach dem Kulturrat-Konzert die virtuose junge Indie-Avantgarde-Band YENGA in der Bakery, einer von einem Künstlerkollektiv umgestalteten ehemaligen Konditorei in Bochum-Weitmar. In der Bochum-Ehrenfelder Goldkante, von einem Kollektiv als Verein geführt, begeisterten YENGA vor einem Jahr. Inseln des Reichtums allesamt, inmitten politisch beförderter kultureller Verarmung.
In ihrem Lied Herz klopft singt Krazy: “Aber wenn was passiert, das sonst nie funktioniert / war irgendwo Herz mit dabei”.
—

Interview Frizz Magazin Leipzig (Mai 26)

Was treiben Sie gerade?

Schreib gerade an ein paar neuen Songs rum. Einer davon ist sensationell, glaub ich. Eine Art rückblickende coming-of-age-Geschichte, die eine entfernte formale Ähnlichkeit mit Dylans “Tangled Up In Blue” hat, für mich sowieso einer der besten Songs ever. Und das kombiniert mit einem Gitarren-Riff, der vage an bretonische Musik erinnert und den ich schon seit Jahren immer mal wieder vor mich hinspiele, und plötzlich passt alles zusammen. Selten, sowas. – Dann gibt’s einen weiteren namens “Je weniger du weißt, desto besser geht’s dir”, den Dota so gut fand, dass sie da mitgesungen hat. Wird eine Art Duett werden. – Und noch ein weiterer ist eine Art versteckte Hommage an W.C. Fields, den großen amerikanischen Komiker (und Säufer) der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts, der u.a. mit dem Spruch “Ein Mann, der Kinder und kleine Hunde hasst, kann nicht ganz schlecht sein” für sich selber Werbung machte. Salinger bewunderte ihn. Und ich glaube, ich hab was hingekriegt, das Fields Geist ziemlich nahe kommt. Eine sehr spezielle Art, herumzublödeln. Kann ja manchmal auch ganz gesund sein sein. –
Und eigentlich fehlen mir nur noch zwei oder drei weitere Songs für ein neues Album, und sobald ich die hab, geh ich ins Studio.

Sie werden im August 70 Jahre jung. Ein Leben als Musiker. Was denken und fühlen Sie, wenn Sie auf Ihre Rente schauen?

Seit kurzem hab ich – auch dank der Gema – keine finanziellen Probleme mehr, falls Sie das meinen. Aber bei einem “Leben als Musiker” geht’s ja eher darum, ob man wirklich gemacht hat, was man machen wollte, oder wofür der Name eigentlich steht. Und meiner hat, wenn mich nicht alles täuscht, bei einigen sehr hochkarätigen Leuten durchaus einen ganz passablen Klang. Meine mir eigentlich liebste Art von Rückenwind.

Oder anders gefragt: Würden Sie heute rückblickend etwas anders machen (können)?

Ja, vielleicht hätte ich weiter Musik studieren sollen damals in Köln, und vielleicht hatte meine Mutter in dem Punkt Recht. Ich hatte die ziemlich schwierige Aufnahmeprüfung dort geschafft und hätte vielleicht auch aus diesem Umfeld heraus agieren können. Hätte mir ganz sicher einiges erspart. Aber ich hätte auch ganz sicher nicht die Songs schreiben können, die ich eben geschrieben hab.

Würden Sie sich wünschen, dass all die teils prominenten Künstler , denen Sie Texte auf den Leib geschrieben haben, einmal laut aufstehen und Ihren Namen skandieren?

Tun sie doch teils sowieso schon. Aber die Wirkung wird da bei weitem überschätzt. Und übrigens waren viele Stücke gar nicht anderen “auf den Leib geschrieben”, sondern meine Alben waren immer auch eine nette Fundgrube für eben auch bekanntere Leute.

Was sehen Sie denn aktuell für eine Musik-Szene im werten Vaterlande? Was hat sich die letzten Jahre verändert? Was ist gut, was muss besser werden, was ist zum verzweifelnden Haare-Raufen?

Dieses Bumbumm aus tiefergelegten Dumpfbacken-Karossen kann schon ziemlich nerven, und wenn man Pech hat, brüllt dazu noch jemand, was er alles mit meiner Mutter machen will, falls ich nicht genügend Respekt vor ihm habe, wobei mit “Respekt” natürlich einfach Angst gemeint ist. Böhmermanns “Ich hab Polizei” ist darauf die bisher passendste Antwort. – Dann dieser deutschsprachige Pseudo-Soul, der mir komplett aufgesetzt vorkommt, wofür nicht zuletzt diese Verschwörungswundertüte Naidoo verantwortlich ist, was man bei all den diesbezüglichen Schlagzeilen um ihn herum immer nur allzu leicht wieder vergisst. Überhaupt ganz allgemein diese Mischung aus entweder Larmoyanz oder grundloser Aggressivität, manchmal sogar beides gleichzeitig. Ich bin bei diesem Scheiß nicht so auf dem Laufenden, und mit Sicherheit überseh ich einiges, aber mir reichen da meine alten Heroen, die sich fast alle wunderbar gehalten haben, da hab ich mich nicht getäuscht. Was nicht heißt, dass ich nicht auch neue mitkriege. Billie Eilish z.B. finde ich umwerfend, und auch hierzulande gibt’s immer noch vieles, was mir entgegenkommt. Haarsträubend dagegen die Konditionen, unter denen die armen Musiker heutzutage antreten müssen: Spotify & co. zum Beispiel.

Was sind aktuell Ihre Leib-und Magenthemen, was lässt Sie nicht schlafen?

“Nicht schlafen” ist zwar übertrieben (ich achte da mittlerweile schon ein bisschen auf meine Gesundheit), aber:
Wutgebrüll, Spaltung, Echokammern, Silicon Valley; die immer weiter auseinandergehende Schere zwischen arm und reich weltweit – plus große Teile einer Linken, die genau das aus den Augen verliert und lieber gegen Israels Existenzrecht hetzt, oft in Verbindung mit vorsätzlicher Blindheit gegenüber Terrorstaaten wie Iran oder autokratischen Schlächtern wie Putin, und überhaupt “den Westen” für alles Elend der Welt verantwortlich macht und jederzeit bereit wäre, den gegen etwas wesentlich Schlimmeres einzutauschen. Dagegen dann die Renaissance der Autokraten und Rechtspopulisten mit ihren falschen Versprechen einfacher Lösungen und ihrem “flood the zone with shit”, hierzulande vertreten durch einen Verein, der sich bereits als Opposition vor allem durch Vetternwirtschaft und Korruption auszeichnet und ansonsten keinerlei Konzepte für irgendwelche realen Probleme hat. Und mit sowas bestraft man nicht “die da oben”, sondern vor allem sich selbst. Könnten sie von mir aus tun, aber leider betrifft das ja auch den Rest von uns.

Was ist Glück?

Helle Stille. –
Oder: “Find something you love and let it kill you.” (Kinky Friedman)

Pläne, Ziele, Wünsche?

Och, passt schon.

Interview FRIZZ MAGAZIN LEIPZIG Mai 26:

Was treiben Sie gerade?

Schreib gerade an ein paar neuen Songs rum. Einer davon ist sensationell, glaub ich. Eine Art rückblickende coming-of-age-Geschichte, die eine entfernte formale Ähnlichkeit mit Dylans “Tangled Up In Blue” hat, für mich sowieso einer der besten Songs ever. Und das kombiniert mit einem Gitarren-Riff, der vage an bretonische Musik erinnert und den ich schon seit Jahren immer mal wieder vor mich hinspiele, und plötzlich passt alles zusammen. Selten, sowas. – Dann gibt’s einen weiteren namens “Je weniger du weißt, desto besser geht’s dir”, den Dota so gut fand, dass sie da mitgesungen hat. Wird eine Art Duett werden. – Und noch ein weiterer ist eine Art versteckte Hommage an W.C. Fields, den großen amerikanischen Komiker (und Säufer) der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts, der u.a. mit dem Spruch “Ein Mann, der Kinder und kleine Hunde hasst, kann nicht ganz schlecht sein” für sich selber Werbung machte. Salinger bewunderte ihn. Und ich glaube, ich hab was hingekriegt, das Fields Geist ziemlich nahe kommt. Eine sehr spezielle Art, herumzublödeln. Kann ja manchmal auch ganz gesund sein sein. – Und eigentlich fehlen mir nur noch zwei oder drei weitere Songs für ein neues Album, und sobald ich die hab, geh ich ins Studio.

Sie werden im August 70 Jahre jung. Ein Leben als Musiker. Was denken und fühlen Sie, wenn Sie auf Ihre Rente schauen?

Seit kurzem hab ich – auch dank der Gema – keine finanziellen Probleme mehr, falls Sie das meinen. Aber bei einem “Leben als Musiker” geht’s ja eher darum, ob man wirklich gemacht hat, was man machen wollte, oder wofür der Name eigentlich steht. Und meiner hat, wenn mich nicht alles täuscht, bei einigen sehr hochkarätigen Leuten durchaus einen ganz passablen Klang. Meine mir eigentlich liebste Art von Rückenwind.

Oder anders gefragt: Würden Sie heute rückblickend etwas anders machen (können)?

Ja, vielleicht hätte ich weiter Musik studieren sollen damals in Köln, und vielleicht hatte meine Mutter in dem Punkt Recht. Ich hatte die ziemlich schwierige Aufnahmeprüfung dort geschafft und hätte vielleicht auch aus diesem Umfeld heraus agieren können. Hätte mir ganz sicher einiges erspart. Aber ich hätte auch ganz sicher nicht die Songs schreiben können, die ich eben geschrieben hab.

Würden Sie sich wünschen, dass all die teils prominenten Künstler , denen Sie Texte auf den Leib geschrieben haben, einmal laut aufstehen und Ihren Namen skandieren?

Tun sie doch teils sowieso schon. Aber die Wirkung wird da bei weitem überschätzt. Und übrigens waren viele Stücke gar nicht anderen “auf den Leib geschrieben”, sondern meine Alben waren immer auch eine nette Fundgrube für eben auch bekanntere Leute.

Was sehen Sie denn aktuell für eine Musik-Szene im werten Vaterlande? Was hat sich die letzten Jahre verändert? Was ist gut, was muss besser werden, was ist zum verzweifelnden Haare-Raufen?

Dieses Bumbumm aus tiefergelegten Dumpfbacken-Karossen kann schon ziemlich nerven, und wenn man Pech hat, brüllt dazu noch jemand, was er alles mit meiner Mutter machen will, falls ich nicht genügend Respekt vor ihm habe, wobei mit “Respekt” natürlich einfach Angst gemeint ist. Böhmermanns “Ich hab Polizei” ist darauf die bisher passendste Antwort. – Dann dieser deutschsprachige Pseudo-Soul, der mir komplett aufgesetzt vorkommt, wofür nicht zuletzt diese Verschwörungswundertüte Naidoo verantwortlich ist, was man bei all den diesbezüglichen Schlagzeilen um ihn herum immer nur allzu leicht wieder vergisst. Überhaupt ganz allgemein diese Mischung aus entweder Larmoyanz oder grundloser Aggressivität, manchmal sogar beides gleichzeitig. Ich bin bei diesem Scheiß nicht so auf dem Laufenden, und mit Sicherheit überseh ich einiges, aber mir reichen da meine alten Heroen, die sich fast alle wunderbar gehalten haben, da hab ich mich nicht getäuscht. Was nicht heißt, dass ich nicht auch neue mitkriege. Billie Eilish z.B. finde ich umwerfend, und auch hierzulande gibt’s immer noch vieles, was mir entgegenkommt. Haarsträubend dagegen die Konditionen, unter denen die armen Musiker heutzutage antreten müssen: Spotify & co. zum Beispiel.

Was sind aktuell Ihre Leib-und Magenthemen, was lässt Sie nicht schlafen?

“Nicht schlafen” ist zwar übertrieben (ich achte da mittlerweile schon ein bisschen auf meine Gesundheit), aber:
Wutgebrüll, Spaltung, Echokammern, Silicon Valley; die immer weiter auseinandergehende Schere zwischen arm und reich weltweit – plus große Teile einer Linken, die genau das aus den Augen verliert und lieber gegen Israels Existenzrecht hetzt, oft in Verbindung mit vorsätzlicher Blindheit gegenüber Terrorstaaten wie Iran oder autokratischen Schlächtern wie Putin, und überhaupt “den Westen” für alles Elend der Welt verantwortlich macht und jederzeit bereit wäre, den gegen etwas wesentlich Schlimmeres einzutauschen. Dagegen dann die Renaissance der Autokraten und Rechtspopulisten mit ihren falschen Versprechen einfacher Lösungen und ihrem “flood the zone with shit”, hierzulande vertreten durch einen Verein, der sich bereits als Opposition vor allem durch Vetternwirtschaft und Korruption auszeichnet und ansonsten keinerlei Konzepte für irgendwelche realen Probleme hat. Und mit sowas bestraft man nicht “die da oben”, sondern vor allem sich selbst. Könnten sie von mir aus tun, aber leider betrifft das ja auch den Rest von uns.

Was ist Glück?

Helle Stille. –
Oder: “Find something you love and let it kill you.” (Kinky Friedman)

Pläne, Ziele, Wünsche?

Och, passt schon.